Kindermusical "Damaskus – Saul bekommt den Durchblick"
Erzählt wird das Damakus-Erlebnis des jungen Saulus: Er verfolgt die junge Christengemeinde und erblindet. In einer Vision gehen ihm gewissermaßen die Augen auf und er wird Christ. Dies wird durch den geänderten Namen deutlich: Von nun an heißt er Paulus und wird zum unermüdlichen Verkünder der frohen Botschaft. Der Text stammt von Florian Simson, die Musik hat Klaus Wallrath komponiert.
Dicht besetzt waren alle Kirchenbänke - trotz Hitze wollten sich die Gottesdienst-Besucherinnen und Besucher die Uraufführung des außergewöhnlichen Kindermusicals nicht entgehen lassen.
Textsicher, selbstbewusst und ausdrucksstark brachten die Kinder den Zuhörenden die Bekehrung des Paulus nah - mit erstaunlichen schauspielerischen Fähigkeiten. Ein Lächeln ging über viele Gesichter der Anwesenden bei zum Teil amüsant/originellen Dialogen. Der ernsthaften Geschichte der Bekehrung des Saulus zum Paulus tat das keinen Abbruch - sie wurde auf eindrucksvolle Weise für die Zuhörenden und Zuschauenden lebendig.
Der Kinderchor St. Severin - instrumental begleitet von Anne Corazolla (Violine), Barbara Kozikowski (Querflöte und Saxophon) und Gert Kapo am Klavier - unter der ebenso professionellen wie feinfühligen Leitung von Gerd Schmidt begeisterte ebenso wie die jugendlichen Solistinnen.
Lang anhaltender Applaus brachte die Anerkennung für die herausragende Leistung zum Ausdruck.
Sehr bewegt nahmen die Anwesenden auch das Spiel von Moritz Thierfelder und Tochter Pina (Violinen) wahr, die während der Kommunionausteilung mit Gerd Schmidt (Klavier) den vielen Menschen vertrauten Pachelbel-Kanon musizierten.
Der Fördervein für Kirchenmusik an St. Severin ermöglichte dankenswerterweise die Finanzierung des Musicals.